MagDrone R4 – Der große Bruder der R3

MagDrone R4 by Stefan Menne

Mit der MagDrone R4 wird die MagDrone-Serie um ein neues Produkt für die Sondierung aus der Luft ergänzt, wobei die MagDrone One und MagDrone R3 bereits bei vielen Kunden erfolgreich im Einsatz sind. Während die MagDrone One und -R3 zur Unterstützung von geophysikalischen Feldstudien und Explorationen aus der Luft konzipiert wurden, hat die R4 einen etwas anderen Schwerpunkt im Bereich der Kampfmittelsuche, sowie eine noch höher auflösende Feldkartierung.

Das bewährte Prinzip eines einfach zu bedienenden Systems wurde beibehalten. Hier nutzen wir ein faltbares Sensorrohr mit insgesamt fünf unserer triaxialen FGM3D Fluxgate-Magnetometern, anstelle von zwei oder sogar nur einem Sensor. Das ermöglicht zum einen eine größere Spannweite (Spurbreite) im ausgeklappten Zustand und zum anderen eine erhöhte Datenpunktdichte (räumliche Auflösung) in der eingeklappten Konfiguration.

Der charmante Vorteil des R4-Faltmechanismus ist demnach die Halbierung des Sensorabstandes. Diese Halbierung erlaubt eine optimale Anpassung an die gewünschte Aufgabe, die sich entweder auf Effizienz oder auf Datendichte konzentriet. Darüber hinaus macht er den R4 im vollständig gefalteten Zustand sehr kompakt. Das gesamte Equipment der R4 passt in einem Outdoor-Koffer, der am Flughafen als normales Handgepäck aufgegeben werden kann.

Die R4 wird mit einem internen Webserver und einem lokalen Speicher geliefert. Das ermöglicht die Kontrolle und das Herunterladen von Rohdaten mit jedem Wi-Fi-fähigen Gerät wie Smartphone, Tablet oder Laptop. Darüber hinaus nutzt das System das Drohnen-GPS zur direkten Georeferenzierung aller Messdaten. Falls kein GPS verfügbar ist, stellen wir Ihnen gern ein zusätzliches Gerät zur Verfügung. Die Daten können auf der Basis eines internen Zeitstempels für jeden Messwert gespeichert werden.

Die 200 Hz Abtastrate aller MagDrone-Geräte ermöglicht unter anderem einen sehr kompakten Aufbau in geringem Abstand zu den UAV-Motoren. Mit dem MagDrone DataTool kann das dadurch entstehende Rauschen verarbeitet und ausgefiltert werden. Anschließend können die Daten unter Nutzung der empfohlenen Filterung und Kompensation in verschiedene Formate exportieren. Wer alle Verarbeitungsschritte selbst übernehmen möchte, kann die Rohdaten unbearbeitet in ASCII oder CSV exportieren, um seine eigenen Methoden anzuwenden.

Insgesamt ist die R4 kein Nachfolger des R3, sondern der große Bruder zur Unterstützung kritischer Missionen, die einen dichteren Abstand von mehr als zwei Sensoren erfordern. Indem kein internes GPS, sondern ein externes, wie das von dem UAV verwendet wird, kann die absolute GPS-Genauigkeit auf RTK-Niveau verbessert werden, um die Erkenntnisse am Boden so präzise wie möglich zu machen.

Schauen Sie sich unsere Produktseite an und kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen!

Treffen Sie uns!

Entweder an unserem Standort in Bad-Saarow, Deutschland, oder auf den folgenden Veranstaltungen:

Unterwasser-Expo Aberdeen, Februar 2020

SAA Austin, TX, April 2020